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Für Hausbauanbieter entscheiden

Für welchen Hausanbieter ihr euch letztendlich entscheidet spielt nur eine untergeordnete Rolle. Wichtig ist, dass ihr euch mit der Wahl gut fühlt, euer Bauchgefühl positiv ist. Wir haben uns für "Die Bauprofis" aus Beucha entschieden. Unsere Erfahrungen teilen wir gerne!

Die Bauprofis Bauschild "Die Bauprofis" heißt unsere Hausbaufirma

Die Bauprofis – Die Entscheidung

Vor fünf Jahren hat ein Kumpel aus meinem Verein mit den Bauprofis gebaut. In Erinnerung ist mir folgender Spruch gebieben: „Herr Schneeweiß ist ein  komplizierter Typ, der sein Handwerk komplett versteht“. Danach hat er mir weiter von seinem Projekt erzählt.

Fotografiert alles, was euch gefällt und lasst die Inspirationen bei eurer Planung einfließen.

Das war einer der ersten Ratschläge die Herr Schneeweiß auch uns gegeben hat. Sehr authentisch.

Als es in die heiße Phase des Aussuchens ging haben wir uns mit vielen anderen Häuslebauern unterhalten. Und schon besaßen wir mehrere unterschiedliche Aussagen zu den Bauprofis, denn wie es der Zufall so wollte haben noch weitere Bekannte mit den Jungs aus Beucha gebaut. Die Aussagen waren meist sehr vergleichbar: „Die Kommunikation ist ungewöhnlich, die Qualität sehr zufriedenstellend“.

Andere Verkaufsgespräche verliefen meist nicht so locker ab. Von diesen berichten wir an einer anderen Stelle.

Herr Schneeweiß begrüßte uns beispielsweise in seinem Musterhaus barfuß und hat uns beraten, wollte uns nichs verkaufen. Dieses Gespräch hat uns übrzeugt. Unser Bauch hat entschieden.

Die Bauprofis – Erfahrungen

An dieser Stelle können wir noch keine objektive Zeilen über unsere derzeitige Baufirma schreiben. Noch sind wir mitten im Bauprozess 😉 Wir werden daher die Zeilen nach und nach ergänzen.

Die Beratungsgespräche waren toll und haben unsere Fantasie angeregt. Bis zum Baubeginn sind einige Monate vergangen. In dieser Zeit war die Kommunikation nicht immer einfach

Herr Roth – Bauleiter des Rohbau-Teams – arbeitet bereits seit 2004 für Herrn Schneeweiß. Auch wenn nicht immer alles reibungslos läuft – wo passiert dies schon – scheint die Beständigkeit zu funktionieren.

Nach nunmehr knapp drei monatiger Bauzeit passt ein Zitat von einem Freund sehr gut. Dieser hat ebenfalls mit den Bauprofis gebaut:

Mit Herrn Schneeweiß würde ich kein Bier trinken, aber ein Haus würde ich noch einmal mit Ihm bauen!

Wenn ich mich selbst zitieren darf, dann mit folgenden Worten: „Wir sind bis zum heutigen Zeitpunkt mit der Qualität der Bauleistung und Ihrer Organisation sehr zufrieden! Vielen Dank dafür!“

Denn das wichtigste ist, man darf sich nicht nur über Sachen aufregen die nicht funktionieren, sondern muss sich freuen können, wenn etwas gut klappt. Und das macht es! Darüber sind wir sehr froß, denn Bauen soll spaß machen!

Wir wohnen nun seit zwei Monaten im Haus. Heute hat eine potentielle Bauprofis-Kundin bei uns geklingelt und fast schon „ängstlich“ gefragt, wie zufrieden wir mit den Bauprofis, im speziellen mit Herrn Schneeweiß sind. Sie empfindet aktuell „die Kommunikation als sehr kompliziert“.

Recht hat Sie! Die Kommunikation vor der Bauphase hat sich auch bei uns als eher suboptimal dargestellt. Manchmal konnten wir Herrn Schneeweiß nicht erreichen, auf E-Mails wurde nicht wirklich zeitnah eingegangen. Dennoch möchte ich an dieser Stelle noch einmal direkt erwähnen:

Sobald  Herr Schneeweiß mit dem Haus bauen loslegen kann, ist die Organisation sehr gut, die Kommujnikation deutlich einfacher, zügiger und unkomplizierter möglich.

Einige Tipps bei der Zusammenarbeit mit den Bauprofis

  1. Bringt Zeit mit

Wollt Ihr bereits in drei Monaten loslegen, werden die Bauprofis nicht eure Baufirma sein. Die Männel um Herrn Schneeweiß lassen sich ungern „hetzen“. Wenn wir tief in uns hineinhören, ist das auch richtig. Wir Bauherren, lesen viel und ändern unsere Meinung recht schnell.

2. Schreibt managementgerechte E-Mails

Schreibt genau was ihr wissen wollt, schreibt keine Romane. Formuliert eure Fragen deutlich und schlagt einen Telefontermin vor. Bei uns hat Herr Schneeweiß gerne Freitags während der Autofahrt telefonieren wollen.

3. Nicht alle Kleinigkeiten sind gleichermaßen wichtig

Dinge die euch als wichtig erscheinen, können in anderen Augen unwichtiger sein. Dinge die für euch dringlich sind, haben eventuell Zeit.

Überlegt genau, mit welchen Sachen ihr eure Baufirma kontaktieren müsst. Welche Antworten benötigt ihr heute und was hat eventuell bis zum Baustart Zeit?

4. Nerven, nerven, nerven

Ist euch das Thema wirklich wichtig, bei uns waren es Unterlagen für die Stadt, dann müsst ihr regelmäßig nerven. Dran bleiben heißt die Devise. Kennt man auch im Projektmanagement: E-Mails die häufig aufploppen, Anrufer die einen ständig stören, werden beantwortet 😉

Preise, Geld und Finanzen

Mir ist bewusst, dass der Preis eine wichtige Rolle spielt. Allerdings getraue ich mir keine öffentliche Nennung, zumal der Preis nur eine Hausnummer ist.

Zumal ihr bereits im Erstgespräch nach dem Preis fragen könnt!

Die Antwort ist zudem deutlich aussagekräftiger für euer genaues Bauvorhaben. Ich empfand den Preis je Quadratmeter als sehr vorteilhaft. Damit ist die Nachvollziebarkeit gegeben und wir wurden nicht mit einer riesigen Zahl erschlagen.

Wir haben insgesamt sieben Hausbaufirmen kontaktiert und die Preise von den Bauprofis befinden sich im unteren Drittel. Außerdem ist das All-Inklusive-Paket nahezu unbezahlbar. Während des Baues müsst ihr euch um fast nichts kümmern. Herr Schneeweiß sagt euch, wann er die Hilfe des Bauherren – also von euch – benötigt!

Keinen Stress mit Formalitäten, keine Organisation zwischen und mit den einzelnen Gewerken und keine zusätzlichen Arbeiten, wie Schachten oder ähnliche Dinge.

Weitere Erfahrungen ergoogeln

Aktuell findet man folgende Baublogs, die ebenfalls mit den Bauprofis zusammen gearbeitet haben:

Bei anderen Firmen und Gewerken genießt Herr Schneeweiß nicht den besten Ruf. Ihm wird nachgesagt, dass er sehr pingelig und selten zufrieden zu stellen ist. „All das, was einem Bauherren nur Gefallen kann. Denn letztendlich ist „er“ ja auch Baubetreuer für den Bauherren. “

Für Ihm waren die Bauprofis zu klein im Vergleich zu anderen Firmen. Diese Befürchtung hatten wir zunächst auch. Allerdings baut Herr Schneeweiß nach eigenen Ansagen, sowie nach Aussagen einiger Subunternehmer, circa 50 bis 60 Häuser im Jahr. Also so klein sind Die Bauprofis gar nicht!

„Alternativ zu Helma waren die Bauprofis. Die hätten wir auch genommen, aber die Wirtschaftskrise machte uns unsicher. Da man auch von großen Hausbaufirmen laß, dass sie Pleite sind. Zum Schluß blieb nur noch T&C.“

Hier wird die Anzahl der Häuser pro Jahr bestätigt. Etwa 50 Häuser werden hier angegeben.

„Bei uns kommt alles aus einer Hand. Planung und Bauabwicklung bis hin zum Richtfest übernimmt Herr Schneeweiß persönlich. Da geht nur, weil wir immer mit den gleichen Handwerkern zusammenarbeiten. In nur 18 Tagen steht der Rohbausamt Fenstereinbau. Bei unseren Häusern legen wir Wert auf äußere Ästetik und kleine, gewisse Extras. Was damit gemeint ist, kann man im Musterhaus in Beucha selbst anschauen.“

Baufirmen der Bauprofis

Hier möchte ich ein paar Firmen auflisten, mit denen die Bauprofis zusammen arbeiten, da wir wissen, dass diese an unserem Hausbau beteiligt waren. Natürlich dürfen kurze Erfahrungsberichte nicht fehlen!

Malermeister: Herr Guido Bothin

Ruiger und freundlicher Zeitgenosse. Erledigt seine Arbeiten akkurat und pünktlich sowie zumeist alleine.

Angebote und Nebenabsprachen können mit Herrn Bothin zeitnah getroffen werden. Der ideale Kontakt geschieht via Telefon.

 

 

3 Kommentare zu Für Hausbauanbieter entscheiden

  1. Also ich kann nur sagen, Finger weg von den Bauprofis, wenn man Wert auf eine vernünftige menschliche Kommunikation legt und sich erlauben möchte, auch mal Fragen zu haben. [1] Erst mal sagte der Chef, dass bei ihnen alles anders sei und stellte alle anderen Bauträger, die nicht wie er arbeiten, als [2. Firmen, die in erster Linie an unser Geld wollen] hin. Als ich mir erlaubte nach Sicherheiten (Baufertigstellungsbürgschaft etc.) zu fragen, meinte er, [3.] machen Sie nicht, könne ich alles haben, [4.] Muss ich aber bezahlen. Ich fragte ihn, was man als Bauherr denn tun soll, wenn es zu einer Insolvenz eines Bauträgers oder Gewerkes kommt, meinte er, [5.] da hätte ich Pech. Dann zerriss er die Unterlagen, sagte, Er habe es in seinem Alter nicht nötig, sich das noch anzutun, Sie würden schließlich [6.] 65 Häuser im Jahr bauen und ich solle zu den anderen Firmen gehen, [7.] weil ich da besser hinpassen würde. Er schmiss mich raus!!! Ich war dermaßen geschockt, dass ich draußen weinen musste. Wir waren jetzt schon bei einigen Häuslebauern, aber so eine [8.] Arroganz und Überheblichkeit ist mir da noch nicht begegnet. Bei allen anderen durften wir auch alle Fragen stellen, selbst wenn sie für den Experten manchmal blöd scheinen. Ich kann nur abraten. [9.] Ich habe Von der Ausbau GmbH Liebertwolkwitz nur Gutes gehört. Leider sind deren Auftragsbücher zu voll.

    • Hallo Tine,

      lieben Dank für deine ausführliche Erfahrungen mit den Bauprofis. Konkret mit der Kommunikation zwischen dir und Herrn Schneeweiß. Ich bin mir sicher, dass dir die Schilderung nicht einfach gefallen ist, da viele Emotionen eine Rolle spielen. Dennoch hast du auf Angriffe bestmöglichst verzichtet. Das finde ich wirklich super!

      Damit es allerdings eine Meinungsäußerung bleibt musste ich einige Passagen abmildern. Ich möchte nichts zensieren aber möchte in dem Fall mögliche (rechtliche) Mißverständnisse bestmöglich vermeiden. Ich habe meine Änderungen allerdings mit „[]“ kenntlich gemacht. Auch möchte ich mich zu einigen Passagen, diesen habe ich Nummern gegeben, persönlich äußern. Natürlich kann ich an dieser Stelle nur unsere eigenen Erfahrungen wiedergeben. Auch diese sind nicht komplett objektiv, auch wenn ich es versuche. Da wir die Angelegenheit mit etwas Abstand betrachten hilft euch das allerdings hoffentlich bei der Einordnung einiger Dinge.

      Nun aber zu meinen Erfahrungen/Anmerkungen:
      1. In der Tat ist bei den Bauprofis mindestens vieles anders. Wir haben keine Bau-Erfahrungen mit anderen Firmen aber können uns auf die Erkenntnisse aus den Erstgesprächen mit anderen Bauträgern stützen. Zudem haben wir uns mit anderen Bauherren unterhalten.

      2. Das sagte uns Herr Schneeweiß auch. Nach dem Bau, wissen wir genauer was er meinte: Es gibt keine versteckten Zusatzkosten. Häufig haben wir Sätze gehört: „wir mussten nun noch x Euro für A bezahlen“ oder „wenn wir noch B wollen, dann kostet das x Euro extra, aber wie kann man ein Haus ohne B überhaupt bauen?“

      Ich kann aber total verstehen, dass für solch eine Aussage extrem viel „Vorschussvertrauen“ notwendig ist.

      3. Klingt komisch. Vollkommen verständlich. Allerdings, in die andere Situation hineinversetzt. Warum sollten die Bauprofis so etwas ausstellen, wenn 90% aller anderen Kunden dies nicht möchten? Ist zusätzliche Arbeit und Menschen möchten zusätzliche Arbeit vermeiden.

      4. Wäre doch okay oder nicht? Die Zeit möchte bezahlt werden. Ich gehe an diese Sache pragmatisch heran: Lieber kenne ich die Aufschlüsselung für was ich Geld bezahle, als lediglich eine Paketbeschreibung. „Organisation mit Ämtern = 5.000€“.

      Ich weiß, man kennt diese Punkte von anderen Firmen anders. Die bieten so etwas direkt an. Aber vielleicht benötigen diese Firmen das auch, um den Kunden zu überzeugen?

      5. Klingt hart und Herr Schneeweiß war an dieser Stelle sicherlich ebenfalls emotionaler. Dennoch hat er leider grundlegend Recht. Das schlimme daran ist, auch eine Schriftstück, stellt nichts sicher. Auf dem Papier klingt das gut: „das Haus wird fertig gestellt“ oder „wir bekommen bei einer Insolvenz Geld“. In der Praxis schaut es allerdings eher anders aus. In dem Fall müssten wir uns als Privatperson hinten anstellen. Wir erhalten nach der Insolvenz einen „Titel“ = Anspruch, aber müssten die Gewerke vorlassen. :/

      Will sagen, alle Bauherren müssen hoffen, dass es nie dazu kommt!

      Aber was passiert bei einer Bauverzögerung? Bei uns im Baugebiet gibt es mehrere Häuser namenhafter Anbieter bei denen seit Monaten die Baustelle still steht. Dies ist für uns Häuslebauer viel (?) schlimmer.

      6. Bei uns waren es noch etwa 50 Häuser im Jahr. Zeigt also, die Auftragsbücher sind voll. Die Firma kann sich seine Kunden aussuchen. Klingt für den nicht genommenen Kunden hart. Uns haben bereits zwei zukünftige Bauherren angesprochen und im Gespräch sind folgende Sätze gefallen: „Wir wollten auch mit den Bauprofis bauen, aber nach zwei Monaten haben wir die Geduld verloren“ oder aber „uns wurde gesagt, der Bau könnte in x Monaten starten, das ist ja viel zu spät“.

      7. Wie bereits erwähnt, ich beurteile deine Zeilen mit einem enormen Abstand und bin dabei nur sehr wenig emotional. An deiner Stelle würde ich mich auch aufregen, „das geht ja gar nicht“, „ist eine Frechheit“ wären noch harmlose Worte.

      Aber am Ende hat euch Herr Schneeweiß Zeit gespart. So wie ich das lese, hättet ihr doch eh nicht mit den Bauprofis bauen wollen. Also ist die Entscheidung, die euch abgenommen wurde richtig.

      Ja, beide Parteien müssen zueinander passen. Wir Bauherren können bei den Bauprofis Kompromisse in der Kommunikation eingehen, oder uns eine andere Baufirma suchen.

      8. Jeder macht andere Erfahrungen. Diese haben wir bei zwei anderen großen Firmen gemacht. Die eine Firma (Sitz in Leipzig Gohlis) hat uns nie ein Angebot gesendet. Eine andere Firma, wollte, dass wir zum Erstgespräch einen Vorvertrag unterschreiben. Wo Menschen aufeinander treffen, da menschelt es 😉

      9. Ich denke, wenn man möchte findet man zu allen Firmen positive und negative Dinge. Wichtig ist, dass das Bauchgefühl passt und man sich vorher etwas informiert. Mit verschiedenen Eigenheiten muss man immer leben!

      Wünsche euch viel Erfolg, dass ihr den für euch passenden Hausbauanbeter findet.

  2. Hallo Tine,
    hallo Rene,

    ich habe mit zusammen mit meiner Frau 2011 mit Herrn Schneeweiß einen Bungalow gebaut und möchte deshalb etwas dazu sagen:
    1. Sicherlich ist Herr Schneeweiß und seine Kommunikation etwas gewöhnungsbedürftig. Er hat seine eigene Zeiteinteilung und lässt sich dabei ungern von Außen fremdbestimmen. Ich bin mit ihm am Anfang auch ein paarmal aneinander geraten – dabei gab es auch mal harte Worte, aber ich habe auch beruflich mit Bauleuten zu tun. Da hat man ein dickes Fell und kann so etwas einordnen. Aber nach einer gewissen Zeit hat sich das dann eingespielt: Ich wusste, zu welchen Zeiten man anrufen konnte und wann nicht. Und wenn es drauf ankam, hatte Schneeweiß auch Zeit.
    2. Wir haben uns ganz bewusst für die Bauprofis entschieden, da wir von Bekannten viel Gutes gehört haben. Auch habe ich mich im Vorfeld mit Bauherren unterhalten, die mit Schneeweiß gebaut haben und alle haben mir einhellig bestätigt: Wenn noch mal bauen, dann nur mit Schneeweiß. Dazu kam für mich als Argument, dass er sehr viel in der Region um Leipzig gebaut hat, damit kann er nicht ganz schlecht sein. Denn nicht verbreitet sich schneller als ein schlechter Ruf.
    3. Die Bausumme war für uns nicht so wichtig, denn unterm Strich kosten die Häuser gleichen Stils bei allen Bauträgern etwa gleich. Allerdings kann ich bestätigen: Herr Schneeweiß steht zu seiner Bausumme. Als es bei uns zu Mehrkosten kam (Unser Baugrundstück hatte nach hinten Gefälle – das wurde im Vorfeld so nicht erkannt), gab es kein Vertun – die Kosten wurden von Schneeweiß geschluckt.
    4. Der Bauablauf war problemlos: Die Bauprofis kümmern sich um alles, auch die Hausanschlüsse. Als Bauherr wird man nur belästigt, wenn es nicht anders geht. Die Handwerker sind aufeinander eingespielt, so dass viele Absprachen auch ohne Eingriffe vom Bauträger laufen. Herr Schneeweiß ist sehr pingelig bei der Qualität, was für den Bauherrn nicht unangenehm ist – so wird auch eine gewisse Qualität gewährleistet.
    5. Die Bauzeit war für uns eher zweitrangig (wir haben 5 Monate gebaut), entscheidend war das Ergebnis und das gibt uns recht: 5 Jahre nach Fertigstellung kann ich sagen, es gibt sehr wenig Mängel und auch zu Ende der Gewährleistung gab es nichts zu beanstanden. Und das ist mir lieber als schnell fertig zu sein.
    6. Sicherheit vor Insolvenz gibt es nicht, da hilft auch kein Papier von der Bank. Wichtiger ist, sich die Leute anzusehen und ein gutes (Bauch)Gefühl zu haben. Wenn die Firma insolvent geht, verliert man Zeit und damit Geld, ob mit Papier oder ohne. Viel wichtiger als ein Papier ist ein vernünftiger Vertrag mit einem realistischen Zahlungsplan: Ich zahle nur Leistungen, die auch erbracht wurden. Das war bei Schneeweiß gegeben. Er hatte ca, 10 Teilrechnungen, die erst nach Abschluss der Leistungen gestellt wurden. Ich kann immer nur mit dem Kopf schütteln, wenn Bauherrn nach Fertigstellung der Bodenplatte 50 % der Bausumme an eine Firma überweisen, die ihren Firmensitz „jwd“ hat und sich dann wundern, dass nichts mehr passiert.
    7. Ich habe nach 5 Jahren immer noch ein gutes Verhältnis mit Herrn Schneeweiß. Das Verhalten gegenüber Tine kann ich mir nur so erklären, dass Herr Schneeweiß auf Grund seiner vielen Baustellen wenig Zeit hat. Wenn er dann das Gefühl hat, man meint es nicht ernst, will vielleicht nur ein Gegenangebot zu einem anderen Bauträger einholen. Dann ist ihm die Zeit zu schaden – auf Grund der aktuellen Situation ist er ja auf den einen oder anderen Bauherren nicht angewiesen. Aber wenn das persönliche Vertrauen fehlt, soll man auch nicht miteinander bauen: Verträge haben auch immer was mit vertragen zu tun – ist eine alte Binsenweisheit, die aber immer noch gilt.

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