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Dachdämmung

Das Dach wurde mit Saint-Gobain ISOVER  G3 Touch Klemmfilz gedämmt.

Dach-Dämmung der Firma ISOVER Dach-Dämmung der Firma ISOVER

Dachgeschossdämmung

Innerhalb von nur einem Tag wurde unser gesamter Dachboden gedämmt. Am 18. Mai 2015 wurden dazu alle nötigen Arbeiten ausgeführt.

Zuerste wird der Klemmfilz in die Sparren geschoben. Danach folgt die Dampfbremsfolie. Überlappungen werden mittels dem Klebeband abgedichtet. Danach folgen die Deckenprofile.

Material zur Dämmung

Die Klemmfilzrollen sind von ISOVER und tragen den Namen G3 Touch. Konkret handelt es sich bei dem Zwischensparren-Klemmfilz um Integra ZKF 1-035 mit den Maßen 3500x1200x180mm. Die Wärmeleitfähigkeit wird mit 0,035 W/(m²K) angegeben, der R-Wert liegt bei 5,10 m²/(K/W).

Damit der Filz in den Sparen bleibt, werden Deckenprofile mit Direktbefestigern und Schnellbauschrauben verwendet. Als Klebeband ist Sigra Sicrall zum Einsatz gekommen. Leider habe ich die blaue Folie nicht als Baumaterial entdecken können.

Spitzdachdämmung

Wir haben bekanntlich ein Kaltdach, dessen Fußboden wir bereits 2018 mit OSB-Platten abdeckten. Vor allem, da wir so den zur Verfügung stehenden Platz besser nutzen können. Gefühlt hat sich dadurch auch die Dämmeigenschaft verbessert. Dies wollen wir weiter optimieren und das Dach dämmen. Konkret – und so sieht der Plan nach einer ersten Planung aus – eine Zwischensparrendämmung einbringen. Allerdings ist Dämmung nicht gleich Dämmung. Entscheidend ist, was in der Dämmung drinsteckt.

Ich habe daher mit dem Vergleich einiger Dämmmaterialien begonnen und bin an mehreren Stellen verwirrt. Ich schaffe schriftlich Ordnung im Dämm-Wust.

Unterscheidungskriterien der Dämmung

Folgende vier Kriterien/Werte müssen zukünftig vergleichen werden.

U-Wert

= Wärmedurchgangskoeffizient

  • Niedrig ist besser
  • U-Werte zwischen 0,03 und 0,05 W/m²K sind gut | unter 0,03 W/m²K sehr gut

Der Koeffizient gibt an, wie viel Wärmeenergie ein Material durchlässt. Gemessen wird in Watt pro Quadratmeter und Kelvin. Ist der U-Wer klein, dann dämmt das Material besser. Gute Dämmungen weißen einen Wert zwischen 0,03 und 0,05 W/m²K auf.

Dicke/Stärke der Dämmung

Unsere Sparren sind 180 mm stark, wodurch wir ein Dämmmaterialstärke von 140 mm einbringen können. Zwischen innerer Dachhaut und Dämmung sollte die Luft zirkulieren können. Wenn der U-Wert niedrig ist, kann die Dachdämmung dünner sein als bei einer Sorte mit schlechterer Wärmeisolierung.

Damit der U-Wert einer ungedämmten Wand (1,2 W/m²K) auf 0,2 W/m²K gebracht wird, genügt ein Phenolharzhartschaum von weniger als 100 mm, Polyurethan 10 Zentimeter stark sein, Mineralwolle bereits 15 Zentimeter. Die Stärke von Hanffasern, Holzwolle und Kalziumsilkat muss darüber liegen und Kork müssten wir mit einer Stärke von über 200 mm einbauen.

Für eine Kellerdecke wollen Bauherren oder Sanierer beispielsweise einen Wert von unter 0,2 W/m²K erreichen. Daher wird häufig mit 12 Zentimeter Polyurethan gedämmt. Eine Holzweichfaser müsste bereits 20 Zentimeter stark sein.

Wärmeleitfähigkeit

  • Niedriger ist weiterhin besser
  • Standard: 0,35 W/mK

Leider bringt mich der U-Wert bei der Suche nach einem gewünschten Dämmmaterial nicht weiter, denn im Baustoffhandel wird mit der Wärmeleitgruppe (WLG) geworben. Hier ist häufig die Einheit W/mK angegeben – also ohne die Quadratmeterangabe und es wird auf λ (Lamda) zurückgegriffen. Die Standard-Dämmung erreicht einen Wert von 0,35 W/mK. Natürliche Materialien weißen meist einen höheren Wert auf. Diese müssten wir dann stärker verwenden oder die Dachsparren aufdoppeln. Diese Entscheidung können wir erst treffen, wenn ich Vergleichstabellen gewälzt habe.

Wärmedurchgangskoeffizient

Umgangssprachlich wird hier vom allgemeinen Dämmwert gesprochen. Angegeben wird dieser in m²/(K/W)

Diffusionsoffenheit

  • Kann die Wand noch atmen?
  • Hoch = luftdicht = 100.000 µ
  • Niedrig = atmungsaktiv = 1 µ

Der Wert wird mit µ (Mü) angegeben und beschreibt, wie gut die Wand nach der Dämmung noch Luft austauscht. Ein hoher Wert beschreibt einen luftdichten Dämmstoff. Mineralwollplatten leiten Wasserdampf ebenso effizient weiter, wie Luft. Die Diffusionsoffenheit von Mineralwollplatten liegt demnach bei 1 µ. Holzweichfaserplatten schaffen einen Wert bis 10 µ, Polystyrolplatten liegen zwischen 20 und 50 µ. Eine Kunststofffolie gilt als luftdicht und wird mit einem µ-Wert von 100.000 angegeben.

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